St. Johannis Braunschweig

St. Johannis
2017
Im Gestaltungsraum der Gemeinden St. Johannis und St. Pauli-Matthäus wurde im März das erste Heft des neuen Gemeindemagazins „PAULJO“ herausgegeben.
2016
Der Sozialpädagoge und Diakon Ulrich Kohrs beendete seinen Dienst in der St. Johannis-Gemeinde. Seit 1986 hatte er intensiv mit Kinder- und Jugendgruppen sowie Konfirmanden gearbeitet.
2015
Nach Beschluss beider Kirchenvorstände vereinigten sich die St. Johannis-Gemeinde mit der Martin-Luther-Gemeinde zur St. Johannis-Gemeinde mit Wirkung zum 1. Januar 2015.
2011
Das Konfirmanden-Ferien-Seminar (KFS) wurde inzwischen zum 25. Mal durchgeführt.
Der Gemeindebrief "bei uns in St. Johannis" wurde ebenfalls 25 Jahre alt.
2008
Die St. Johannis-Gemeinde schloss einen Kooperationsvertrag mit der Martin-Luther-Gemeinde.
2002
Der Kirchenvorstand beschloss eine Partnerschaft mit der indischen Gemeinde von Peelamedu in der Stadt Coimbatore.
1999
Pastor Edwin Jayakumar aus Indien war von 1995 bis 2000 als Austauschpfarrer in St. Johannis eingesetzt. Er begründete eine Andacht zur Todesstunde Jesu, in der Mitglieder der Hauskreise zu den 7 Worten Jesu am Kreuz predigten.
1990
Die Gemeinde nahm am Projekt „Neu anfangen – Christen laden ein zum Gespräch“ teil.
1989
Erstmals fanden Passionsandachten statt, die von Laien gehalten werden.
1988
Der Besuchs- und Beratungsdienst gewann zunehmende Bedeutung und avancierte unter der Leitung von Heidrun Möbius zur wichtigsten Gemeindegruppe. Der sogenannte BBD bietet einmal im Monat eine Kaffeestube, veranstaltet den Kulturtreff und führt Gemeindefahrten durch. Bedürftige ältere Menschen werden betreut.
1987
Durch die Initiative der Hauskreise wird das sonntägliche "Kirchencafé" eingeführt.
1986
Die Johannisgemeinde verlor durch Abtrennung des Gebietes westlich und südlich der Kurt-Schumacher-Straße etwa 1000 Gemeindemitglieder an die Muttergemeinde St. Magni.
Erste Seniorenfreizeit unter der Leitung von Carl und Helene Burgdorf.
Der Besuchs- und Beratungsdienst wird gegründet.
Erstmalig nehmen Konfirmanden am Konfirmanden-Ferien-Seminar (KFS) in Südtirol teil.
1984
Pastor Hermann Brinker (1968 – 1985) erkrankte schwer. Ein Dreivierteljahr übernahm Pastor Wolfgang Jünke die Vertretung, ehe Ende des Jahres zwei neue Pfarrer ihren Dienst aufnahmen: Reinhard Brückner (bis 1996) und Hans-Jürgen Kopkow (bis 1995). Der erste Hausbibelkreis in der St. Johannis-Gemeinde entstand. Die Hauskreise entwickelten sich bis Ende der 1990er Jahre zu einer starken Gruppe in der Gemeinde. Am Ende waren bis zu 15 Hauskreise aktiv, die auch Wochenendseminare veranstalteten. Inzwischen besteht nur noch ein Gesprächskreis.
1985
Ab März 1985 wurde der neue Gemeindebrief „bei uns in St. Johannis“ verteilt.
1974
In diesem Jahr fand das erste Gemeindefest mit Spielen für die Kinder, Losverkauf, Kaffeetafel und weiteren Angeboten, vorwiegend musikalischer Art, statt.
1966
Erstmalig fand in der Gemeinde ein Jugendgottesdienst statt. Im selben Jahr trat Pastor Bernhard-Erich Hierse (bis zu seinem Tod 1981) seinen Dienst an.
1965
Nach Beschluss des Kirchenvorstandes führte die Gemeinde Familiengottesdienste ein.
1959
Einführung von Wochenschlussandachten.
1958
Erneute Neuordnung der Pfarrbezirke, ein neuer dritter Bezirk entstand an der Helmstedter Straße mit dem Pfarrhaus am Leonhardplatz 12.
1957
In diesem Jahr wurde endlich die alte mechanische Kirchenuhr der Firma Weule aus Bockenem repariert. Auch neue Zeiger wurden am Kirchturm angebracht.
1955
50-Jähriges Kirchweihjubiläum
1953
In diesem Jahr erhielt auch der Turm ein neues Dach.
Trotz vieler Schwierigkeiten organisierte die St. Johannisgemeinde einen „kleinen Kirchentag“, zu dem auch Gäste aus der damaligen DDR erwartet wurden.
1951
Auch dieser dritte Pfarrbezirk wurde selbstständig. Am 24. September wurde die Martin-Chemnitz-Gemeinde gegründet.
Heilig Abend läuten zum ersten Mal die "neuen" Glocken im Turm der St. Johannis-Kirche.
1950
Bereits ab 1948 begann man mit dem Wiederaufbau der Kirche. Schließlich fand am 25. März 1950 die erneute Einweihung des Gotteshauses statt.
1947
Erneut wurde ein dritter Pfarrbezirk eingerichtet. Zu ihm gehörten Teile der Helmstedter Straße mit Nebenstraßen, der Mastbruch und die Lindenbergsiedlung. Der Gottesdienst fand anfangs in der Kantine des Braunschweiger Schrebergartenvereins und ab 1950 in der Kapelle des Hauptfriedhofs statt.
1946
Der bis heute bestehende Kindergarten der Gemeinde wurde gegründet.
1945
Am 30. Januar schrieb Pastor Staats in das Kirchenbuch: „Dennoch wird man in letzter Zeit wenigstens von einem stärkeren Suchen nach Gottes Wort sprechen dürfen…“
Im April 1945 erhielt auch das Portal der Kirche einen Granattreffer. Die Christusfigur über dem Eingang wurde zerstört.
Ab November richtete die Gemeinde einen Aufenthaltsraum für Obdachlose und Ausgebombte ein. Auf dem damaligen Ostbahnhof (heute Hbf) betreuten Gemeindemitglieder Flüchtlinge und heimkehrende Kriegsgefangene. Die damals vom Pfarramt entwickelte Suchkartei ging später in dem noch heute vom DRK zentral durchgeführten Suchdienst auf.
1944
Die St. Johannis-Kirche wurde nach Bombenangriffen mehrfach beschädigt. Das Dach und fast alle Glasfenster waren zerstört. Im Oktober stürzte auch noch die Turmspitze ein. Brandbomben ließen Turm und Dachstuhl zum Raub der Flammen werden.
1938
Pastor Paul Schmid schied aus. Pastor Walter Staats wurde eingeführt. Er blieb bis 1963 im Amt.
Nach den Pastoren mussten auch Kirchenvogt und Organistin auf den Führer Adolf Hitler verpflichtet werden.
1934
Nach 17-jähriger Wartezeit erhielt die St. Johannis-Kirche neue Glocken von der Glockengießerei Schilling aus Apolda.
Der dritte Pfarrbezirk wurde selbstständig und es entstand als Tochtergemeinde die Martin-Luther-Gemeinde. Schon am 16.09.1934 wurde das Martin-Luther-Haus am Zuckerbergweg eingeweiht. Pastor war Johannes Leistikow.
1934
Nach 17-jähriger Jahreszeit erhält die St. Johannis-Kirche neue Glocken von der Glockengießerei Schilling aus Apolda.
Der dritte Pfarrbezirk wird selbständig und es entsteht die Martin-Luther-Gemeinde.
1933
Die Johannisgemeinde mietete die Kapelle St. Leonhard als Jugendraum und weihte sie nach umfangreicher Sanierung ein. Doch bereits 1941 musste die Gemeinde die Auflösung des eigentlich 20 Jahre geltenden Mietvertrages akzeptieren.
1930
Die Gemeinde feierte in einem Festgottesdienst den 25-jährigen Jahrestag der Kirchweihe.
1928
In der St. Johannis-Kirche wurden an den Seitenwänden des Mittelschiffs Tafeln zum Gedächtnis an die im 1.Weltkrieg gefallenen Söhne der Gemeinde angebracht.
1925
Der Jungmädchenbund der Gemeinde feierte sein 25-jähriges Stiftungsfest.
1924
Pastor Richard Gerlich starb überraschend. Als sein Nachfolger wurde ein Jahr später der spätere Braunschweiger Propst Otto Jürgens gewählt.
Die St. Johannis-Gemeinde wurde in drei Bezirke aufgeteilt.
1917
Die Kirchenglocken wurden abgenommen und der Rüstungsindustrie zur Verfügung gestellt.
1914
  Im ersten Kriegsjahr fanden in der St. Johannis-Kirche Kriegsgebetsstunden statt. Bittgottesdienste an jedem Mittwochabend wurden erst 1917 wegen der „Kohlennot“ eingestellt.
1905
Kirchweihe der St. Johannis-Kirche.
1903
Turmweihe der St. Johannis-Kirche.
1901
Grundsteinlegung für den Bau der Johanniskirche sowie der Gemeindehäuser.
1900
Pastor Richard Gerlich wurde als neuer Pfarrer eingesetzt.
1899
Pastor Ludwig Schmidt wurde aus dem Kirchendienst entlassen.
1896
Gründung des Frauen- bzw. Nähvereins, die heutige Frauenhilfe.
Gründung der Gemeindepflegestation, welche in den 1990er Jahren von der Stadt Braunschweig übernommen wurde.
Gründung eines Knabensingchors. Bis heute ist die musikalische Arbeit in der Gemeinde von großer Bedeutung.
1895
Der Kirchenvorstand wählte den Rektor Ludwig Schmidt und Pastor Paul Schmid zu den ersten Geistlichen.
1894
Die Gemeinde St. Johannis wurde gegründet und die 143 eingetragenen Gemeindemitglieder wählten den ersten Kirchenvorstand. Als ersten Schriftführer bestimmten die Kirchenvorsteher den Inspektor der Taubstummenanstalt Gustav Schlott, der dieses Amt fast 20 Jahre ausübte.